|
|
|
|
Junge Union kritisiert Politik-Söldner LudwigPolitiker ohne Herz und Seele Die Junge Union Dahme-Spreewald kritisiert die Entscheidung des ehemaligen Bürgermeisters von Königs Wusterhausen und jetzigen Landtagsabgeordneten Stefan Ludwig (Die Linke), nun als Kandidat bei der Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt/Oder anzutreten. Seit knapp einem Jahr wirbt Ludwig auf seiner Internetseite mit dem Spruch „Ein starker Bürgermeister wird wieder ein starker Abgeordneter“, wobei die Abgeordnetenzeit ohne viele Taten nun bald wieder beendet sein könnte. Dazu Christian Möbus, Kreisvorsitzender der Jungen Union aus Königs Wusterhausen: „Stefan Ludwig entpuppt sich immer mehr als Politik-Söldner. Er geht dahin, wo er scheinbar gebraucht wird, springt munter zwischen Kommunal- und Landespolitik umher, um ohne Herz und Seele Politik zu machen. Diese Politik ohne Leidenschaft wurde ihm auch in Königs Wusterhausen zum Verhängnis, wo er einen erneuten Urnengang aus dem Weg ging und sich lieber auf einem sicheren Listenplatz in den Landtag rettete. Karriere geht ihm anscheinend vor bürgernahe Politik.“ Stefan Ludwig hatte im Frühjahr 2009, lange vor Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister von Königs Wusterhausen, angekündigt, nicht wieder zu kandidieren und stattdessen in den Landtag zu wechseln. Noch im November sprach er davon, ein Bürgerbüro in der Region einrichten zu wollen und sich im Landtag für die Kommunen und seine Heimatstadt einzusetzen. „Ludwig ist in meinen Augen eher der Baron von Münchhausen als ein ordentlicher Politiker. Er handelt nicht im Interesse der Bürger, sondern hat nur seine eigene Zukunft im Blick. Dieses Verhalten ist symptomatisch für die Linke, wie man auf Bundes- und Landesebene sieht“, so Möbus weiter. |



13.01.2010